Rishikesh
Reisebericht

3. bis 15. Dezember 2023

Rishikesh: Die Welthauptstadt des Yoga

Nun sind wir in Rishikesh - der Welthauptstadt des Yoga - angekommen. Bereits die Beatles waren Ende der 60er hier und haben sich mit einem Guru in die Welt der östlichen Spiritualität begeben. 

Unser erster Eindruck, es ist alles sehr nüchtern. Es reiht sich ein Betonbau an den anderen und Yogazentren und Ashrams wechseln sich ab. Dazwischen finden sich einige Bauruinen und weitere Betonbauten werden errichtet.

baustelle in rishikesh

Gemütliche Yogastimmung kommt bei uns nicht auf. Unweit unserer Unterkunft finden wir zumindest einen gemütlichen Außensitz für Frühstück und Abendessen.

Rishikesh liegt wie Varanasi am heiligen Fluß Ganges. Der Fluß ist hier noch sehr sauber und auch das Flußufer lädt zum Verweilen ein. Wer möchte kann an einer Raftingtour auf dem Ganges teilnehmen.

Rishikesh ist durch den Ganges geteilt. Wir sind im westlichen Teil, in Tapovan, untergekommen. Auf der anderen Flußseite finden sich Ghats und Tempel und ebenfalls Ashrams. Auch das Beatles Ashram befindet sich auf der Ostseite. Es wurde 2015 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Um von der West- auf die Ostseite zu gelangen oder umgekehrt existieren zwei Fußgängerbrücken. Wegen einer Baustelle ist die Lakshman Jhula Brücke derzeit gesperrt, aber eine Fähre bringt uns an das andere Flußufer und wieder zurück.

Während unseres Aufenthaltes in Rishikesh haben wir uns eine Woche in ein Ashram eingemietet. Weiterlesen

Für die letzten Tage sind wir in ein Hotel gezogen und nehmen täglich an einer Stunde Hatha Yoga für Anfänger teil. Ich wollte noch an anderen Kursen teilnehmen, aber die Anfängerstunde hat es in sich. Das Yoga konzentriert sich vorrangig auf die Körperhaltungen und es folgt Übung auf Übung.

Nach fast zwei Wochen finde ich Rishikesh doch ganz nett. Wir entdecken immer mehr nette Ecken. Auch die Kühe, die hier überall entlang laufen beginnen wir zu mögen und hin und wieder möchte eine Kuh etwas Schmusen. Auch die ersten Kälber wurden geboren.

kuh und kalb

Kühe sind in Indien heilig, aber manchmal frage ich mich, ob es die richtige Umgebung für eine Kuh ist. Den ganzen Tag laufen sie auf Asphalt und Beton, liegen im Dreck und werden ständig von den Fahrzeugen angehupt, damit sie auf die Seite der Straße gehen. Ihre Kälber bringen sie am Straßenrand zur Welt. Wahrscheinlich war es schon immer so, aber früher war der Ort nicht so bebaut und dörflicher.

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