14. und 15. Januar 2024

Sigiriya: Der Löwenfelsen

Hauptsächlich kommen die Besucher, um das Weltkulturerbe Sigiriya zu sehen. Sigiriya ist ein Monolith, der circa 200 Meter hoch ist und auf dem sich eine historische Felsenstadt befindet. Auf dem Felsen standen Palastgebäude, von denen nur noch die Grundmauern vorhanden sind. Auch die Grundmauern von Zisternen, in denen das Regenwasser gesammelt worden ist, sind noch erkennbar.

Wir gehen morgens zeitig los. Das Wetter ist dunstig. Von unserer Unterkunft laufen wir ungefähr 20 Minuten bis zum Eingang. Am Eingang gibt es ein Museum, das die Geschichte, den Aufbau und die Funde von Sigiriya darstellt. 

sigiriya

Der Löwenfelsen im Morgennebel

Nach dem Eingang führt der Weg durch die restaurierten Lustgärten. Um den Felsen befand sich eine Stadt, die von einem Wassergraben umgeben war. In den Lustgärten sind noch einige Überreste von Springbrunnen und Pavillons zu erkennen.

Wir kommen dem Felsen näher und der Aufstieg beginnt. Über einige Treppen laufen wir auf ein Plateau, das sich an der schmalen Seite des Felsens befindet. Von hier starten wir den letzten steilen Aufstieg. Wir betreten den Eingang des Löwentors. Früher führte der Weg durch das Maul eines riesigen Löwenkopfes auf den Felsen. Heute sind nur noch die Tatzen übrig.

löwenfels sigiriya

Der Eingang zum Löwenfelsen

Wir gehen durch das Löwentor und beginnen den Aufstieg über die Leiter, die außen am Fels angebracht ist. An einer Stelle überkam mich etwas die Höhenangst. Es ist nur ein kurzes Stück. Tief durchatmen und an nichts denken und einfach weiter gehen und schon sind wir oben angekommen. Affen sind auch wieder hier; kein Wunder bei den Leckereien, die von den Touristen verteilt werden, was nicht notwendig ist. Man bekommt auch ohne Füttern nette Fotos.

Auf dem Plateau machen wir kurz Pause und schauen in die Ferne. Von hier oben sehen wir wieder wie grün Sri Lanka ist. Fantastisch.

Wir laufen zwischen den Grundmauern und genießen die Aussicht.

sigiriya sri lanka

Nach circa 2 Stunden gehen wir wieder abwärts. Beim Hinuntergehen sehen wir die Menschen, die hinauf wollen und ich bin froh, früh gegangen zu sein. So einen Andrang hätte ich nicht erwartet. Auf dem Rückweg können die Besucher noch einige Wandmalereien anschauen. Eine Wendeltreppe führt hinauf zu einer Höhle mit einigen noch erhaltenen und restaurierten Wandmalereien. Auch hier waren viele Menschen und wir sind weiter in Richtung Ausgang gelaufen. Im Nachhinein schade - die Wandmalereien zieren großbusige Frauen...

Der Eintritt von ungefähr 32 Euro ist teuer, aber es lohnt sich. Die Anlage ist sehenswert und bei gutem Wetter gibt es eine wunderbare Sicht. Viele Besucher laufen in Flipflops oder Schlappen auf den Berg. Empfehlenswert sind Schuhe, die am Fuß fest verschnürt sind. Einige Besucher haben ihre Schuhe verloren.

 

Der neue Ort Sigiriya ist klein und gemütlich. Es gibt einige kleine und größere Restaurants. Wer an Souvenirs aus Holz interessiert ist, wird hier fündig. Aber vorher prüfen, welche Holzarten ausgeführt und im Heimatland eingeführt werden dürfen.

Leider wird auch Elefantenreiten angeboten. Was den Touristen so Spaß macht ... sitzend auf der Wirbelsäule eines Elefanten, der um den Hals Metallketten trägt, um auf einer Asphaltstraße hin- und her zu laufen. In der Nähe von Sigiriya gibt es den Minneriya Nationalpark. Hier können Elefanten in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden. Das macht mehr Spaß.

In Polonnaruwa (60 km) und in Anuradhapura (~70 km) gibt es zwei weitere historische Königsstädte, die besichtigt werden können.

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